Neujahrsempfang der Stiftung Kinderjahre

Neujahrsempfang der Stiftung Kinderjahre bei Bornhold

„Mensch sein heißt verantwortlich sein“ zitierte die Vorstandsvorsitzende der Stiftung Kinderjahre Hannelore Lay den wunderbaren Antoine de Saint-Exupéry gefolgt vom enthusiastischem Applaus der rund 150 geladenen Gäste. Zum ersten Mal war die engagierte Hanseatin am Samstag (3. Februar) mit dem Neujahrsempfang der Stiftung bei Bornhold am Alsterufer zu Gast: „Als Hannelore Lay uns ansprach, ob wir sie unterstützen würden, waren meine Frau Sabina und ich sofort begeistert“, berichtet Wilko Schwitters, Geschäftsführer von Bornhold. „Ich bin in Ostfriesland aufgewachsen und habe erlebt, dass Kinder im Winter mit leichten Sommerschuhen zur Schule kamen und nie etwas zu essen in ihrer Tasche hatten. Auch als unsere Söhne in die Schule gingen, erzählten sie mir immer wieder von solchen Gegebenheiten – und das in einem wohlhabenden Land wie Deutschland. Umso wichtiger ist das gesellschaftliche Engagement von Stiftungen und couragierten Streitern für das Gute.“

Chancengerechtigkeit für alle Schülerinnen und Schüler als Voraussetzung für ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben und die Förderung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen in Hamburger Problembezirken sind Kernthemen der Stiftung Kinderjahre seit ihrer Gründung im Jahr 2004. „In Hamburg sind wir in diesem Punkt als Stiftung führend und wurden für unsere Aktivitäten vielfach ausgezeichnet“, so Hannelore Lay, Stifterin und Vorsitzende des Vorstands. Dafür setzt sich die Stiftung Kinderjahre an Hamburgs Schulen ein – Tag für Tag, mit klugen, konkreten und kreativen Konzepten und dem engagierten Einsatz von Experten wie Ehrenamtlichen. Mit dem Neujahrsempfang bedankt sich Hannelore Lay bei allen Engagierten: „Die Sioux haben die Wopila-Zeremonie, auf Englisch „Give-away“. Kerngedanke der „Give-away-Zeremonie“ ist, dass nicht derjenige am höchsten geachtet wird, der am meisten besitzt, sondern derjenige, der am freigiebigsten verschenkt! Die Bereitschaft, für den guten Zweck zu geben, ist bei uns in Hamburg besonders ausgeprägt.“

Charmant führte die beliebte Sängerin und Schauspielerin Caroline Kiesewetter als Moderatorin durch den Nachmittag, der mit der Versteigerung eines liebevoll restaurierten Kinderkrämerladens und einer Glücksbotschaft des Kunsthistorikers Dr. Carlos O. Boerner zwei Höhepunkte fand. „Das eigene Glück sei am sichersten dort zu finden, wo das Glück der anderen liegt“, so Dr. Boerner. Die positive Botschaft spiegelte sich auch in vielen Gesprächen der Gäste aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft. Angesichts ständiger Schreckensnachrichten aus aller Welt sei es umso wichtiger, einen zuversichtlichen Blick zu bewahren und einen persönlichen Beitrag für das Gute im privaten, beruflichen oder gesellschaftlichen Umfeld zu leisten.

 

Auszug aus der Gästeliste:

Moderatorin: Caroline Kiesewetter, Schauspielerin/Sängerin

Glücksbotschaft: Dr. Carlos O. Boerner, Kunsthistoriker

Dr. Jasmin Böttger, Komponistin/Pianistin

Annika de Buhr, Moderatorin

Britta Duah, Intendantin Komödie Winterhuder Fährhaus

Anja und Bernd Glathe, Auto Wichert

Eva-Maria und Wolfgang Peter Greve, Konsulin des Staates Ungarn

Herlind Gundelach, Wissenschaftssenatorin a.D.

Dorothee Hagen, Deutsch Amerikanischer Frauenclub

Rosita und Dr. Claus Hagenbeck, Hagenbeck’s Tierpark

Carsten Lüdemann, Staatsrat, Justizsenator a.D.

Kathleen Nufer, Bethge Hamburg

Ole Ohlendorf, Maler/Künstler: Dead Rock Heads

Alexander Raytchev, Komponist/Pianist

Ilona Schulz-Baumgart, Sängerin/Schauspielerin

Knut Terjung, Journalist/ehem. ZDF

Heino Vahldieck, Innensenator a.D.